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Smokeranzünder

 Imker Smoker    Grill Anzündkamin    Shisha Kohle 

  

Presse

ZOLLERN-ALB KURIER

Erst rauchte der Kopf,

jetzt raucht der Smoker

Bernd Jetter hat ein Patent entwickelt, das ihn jetzt in die engere Wahl für den Artur-Fischer-Erfinderpreis bringt.

von  Nicole Leukhardt  

Von den Bienen war Bernd Jetter aus Balingen sofort fasziniert. Seit ein paar Jahren summt es in seinem Garten, in dem vier Völker stehen. Allein der Smoker, der den Rauch zur Beruhigung der Bienen erzeugt, bereitete ihm Probleme. „Ich hatte immer Mühe beim Anzünden“, erzählt er. Das Problem war dem Feuerwehrmann schnell klar. „Feuer zieht von unten nach oben, der Smoker wird aber von oben angezündet“, erklärt Jetter. Bei seiner Recherche im Internet stellte er fest: Viele Anfänger kennen das Problem. Und so begann Bernd Jetter zu tüfteln.

 

Wo Rauch ist, ist auch Feuer. Und wo Bernd Jetter ist, ist Rauch. Sein Smoker-Anzünder ist jetzt sogar preisverdächtig.

Foto: Nicole Leukhardt ZAK

 

Mit Erfolg – er erfand nicht nur einen Smoker-Anzünder und bekam ein Patent dafür, das Anfang Juni veröffentlich wurde, er steht jetzt auch auf der Liste der Preisträger des Artur-Fischer-Erfinderpreises. „Das ist der Hammer“, freut sich der Balinger. Bislang weiß er nur, dass er unter den zehn Besten gelandet ist, aber nicht zu den ersten Dreien gehört. Mit seiner Erfindung hofft er, anderen Imkeranfängern das Leben leichter zu machen. „Warum soll ich es für mich behalten, wenn jemand anders einen Nutzen davon hat?“, fragt er.

Das Prinzip sei simpel, erzählt der Tüftler. Die Grundlage sei ein Brenner mit verstärkter Brenndüse und Piezoanzünder. Die Halterung für den Smoker, dessen Inhalt sich durch die Hitze von unten entzündet, sei Teil des Patents. „Der Smoker ist kippsicher, windgeschützt und man kann ihn auch mit Handschuhen bedienen“, beschreibt er weiter. Wenn er fertig ist mit seiner Arbeit an den Bienen, verschließt er den Smoker mit einem Holzstöpsel, der an einer Kette hängt. Das Brenngut kann im Inneren auskühlen und weiter verwendet werden.

„Auch das ist Teil der Patentierung. So etwas habe ich bei keinem Hersteller gefunden“, erzählt Jetter. Die ersten Erfolge kann der findige Imker bereits verbuchen. „Ich verkaufe den Anzünder in einigen Läden“, erzählt er. Auch bei der Sendung „Die Höhle der Löwen“ habe er bereits angeklopft. „Aber für die bin ich noch zu klein“, sagt er. Auf die Preisverleihung in Stuttgart ist er jedenfalls gespannt. Am 12. Juli erfährt er, auf welchem Platz er gelandet ist. Er darf seine Erfindung dort präsentieren und hat eigens dafür eine Werbetonne gebastelt. Was er tut, wenn der Anzünder einschlägt wie eine Bombe? „Das lass ich auf mich zukommen“, sagt Bernd Jetter. Und vielleicht schlummert bis dahin ja schon die nächste Erfindung in seiner Schublade.

Info

Bernd Jetter betreibt die Internetseite www.smokeranzuender.de

 05.07.2017

 

 

 

SCHWARZWÄLDER-BOTE*      https://d.adroll.com/cm/index/out

Balingen

Gaskocher ersetzt Eierschachteln

Von Beate Müller 07.07.2017 - 19:30 Uhr

Bernd Jetter zeigt, wie man mithilfe seiner Erfindungen einen Imkersmoker anzündet. Foto: Müller Foto: Schwarzwälder-Bote

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Wenn Imker Bernd Jetter einen seiner drei Bienenstöcke öffnet, schwirren die gelb-schwarzen Insekten aufgeregt umher. Ein Smoker beruhigt die Tierchen. Da er jedoch mit dem Anfeuern des Geräts Probleme hatte, tüftelte Jetter – und hat eine preisverdächtige Lösung gefunden.

 

Balingen. Ein Imkersmoker ist ein zylinderförmiger Metallbehälter, in dessen Inneren eine Mischung beispielsweise aus Holzstücken, Tannennadeln oder Tabak verbrannt wird. Mittels eines Blasebalks wird der wohlriechende Rauch gezielt auf die Bienen geblasen. Der Smoker dient zur Besänftigung der Bienen, beispielsweise wenn der Imker Waben aus dem Bienenstock nehmen möchte.

Die meisten Imker nehmen zum Anzünden Küchentücher oder Eierkartons. Dabei komme es nicht selten vor, dass das Feuer wieder erlischt, nachdem man den sogenannten Rauchstoff darauf gibt, erklärt Jetter, der sich als Feuerwehrmann bestens mit Feuer auskennt.

"Einen Imkersmoker anzünden, das Spielchen beherrschen einige. Ich aber hab das nie hinbekommen", gibt Jetter zu. Manchen Imkerkollegen gehe es gleich wie ihm.Seit vier Jahren wohnen in Jetters Garten drei Bienenvölker und ein Ableger. Vor zwei Jahren hatte er schließlich die Idee zu seinem Smokeranzünder. In erster Linie basiert das Gerät auf einem Gaskocher. Stellt man den Smoker etwa eine Minute auf die damit verbundene Halterung, wird das Brennmaterial durch Strahlungswärme angefeuert. Ein weiterer Vorteil dabei: Das Gerät kann auch mit globigen Imkerhandschuhen bedient werden. Zudem verbrennt das Rauchgut nicht vollständig und kann somit, anders als bei der herkömmlichen Befeuerung, wiederverwendet werden.

Als Jetter seine Idee für genügend ausgereift hielt, meldete er seine Erfindung beim Stuttgarter Patentamt an. "Wieso sollen nicht auch andere Imker von meiner Idee profitieren?", fragte sich Jetter. Anfang Juni kam schließlich die Nachricht aus Stuttgart: Jetters Idee ist einzigartig, das Patent wurde erteilt.

Zu seinem Patent des Imkeranzünders gehört auch eine ganz simple Erfindung, die Jetter beim Smoker vermisste – ein einfacher Stopfen zum Ersticken der Glut. Normalerweise stecken Imker Gras oder Äste in die Öffnung. "Dass man dazu auch einen einfachen Stopfen nehmen kann, darauf ist anscheinend noch niemand gekommen", erzählt der Hobbyimker.

Jetters Erfinderreichtum könnte ihm nun möglicherweise eine Auszeichnung bescheren. Mit seinem Smoker-anzünder bewarb er sich um den Artur-Fischer-Erfinderpreis Baden-Württemberg in der Kategorie "Private Erfinderinnen und Erfinder". Unter 150 Einsendungen schaffte es die Erfindung des Balingers unter die ersten zehn. Die Preisverleihung findet am Mittwoch, 12. Juli, im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. 

08.07.2017

 

 

 

 

Artur Fischer Erfinderpreis 12.07.2017

 

 

Download Broschüre 2017   

 

                                                                                                            

Foto: Studio KD Busch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Start-up-Gipfel Baden-Württemberg 2017

14.07.2017

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

iENA 2017

02--05.11.2017

Smokeranzünder

Bernd Jetter, Balingen

Artur Fischer Erfinderpreis
Baden-Württemberg Stiftung

Mit dem "Smokeranzünder" kann innerhalb kürzester Zeit ein Smoker/Imkersmoker von unten durch den Boden angezündet werden, so daß Glut entsteht und der Smoker raucht. Die Erfindung hat einen Griff mit Bodenauflage zum Stabilisieren und einen Rand mit Aussparung, um beim Bedienen des Blasebalgs das Herunterrutschen zu verhindern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

Gründermesse Neckar-Alb 2018 Reutlingen

09.03.2018

     

Smokeranzünder

https://www.startupbw.de/wettbewerbe/elevatorpitch/projekt/smokeranzuender/

 

Über das Projekt:

Mit dem Smokeranzünder können Sie einfach, schnell, leicht und sauber von unten durch den Boden anzünden. Sicherlich kennen Sie das Problem, das Anzünden dauert sehr lange und führt nicht immer zum Erfolg. Kurz gesagt das Anzünden ist für viel eine Wissenschaft. Eine natürliche Verbrennung geht immer von unten nach oben, deshalb bieten wir jetzt eine Lösung. Warum lassen Sie nicht anzünden. Mit diesem patentiertem Anzündverfahren können Smoker, Anzündgrillkamin und Kohle auch bei windigem Wetter super angezündet werden. Ab jetzt benötigten Sie keine anderen Anzündhilfen mehr.

Die Idee:   Smokeranzünder

Die Grundlage ist die natürliche Verbrennung, die geht immer vom unten nach oben, bedingt durch die entstehende Thermik der Wärmeentwicklung.  Die vorliegende Erfindung bzw. Produkt bezieht sich auf das patentierte Anzündprinzip / Anzündverfahren und einem Aufsatz auf eine Zündquelle z.B. eines Gasbrenners, um einen Smoker z.B. einen Imkersmoker, Grillanzündkamin oder Shishakohle von unten durch den Boden anzuzünden.  Das aufgesetzte Gerät kann innerhalb kürzester Zeit von unten, durch Strahlungswärme, so erhitzt werden, dass unten eine Glut entsteht und dadurch angezündet wird und die Glut selbständig von unten schwellt. Sobald angezündet ist, stellt man die Zündflamme ab. Der Smokeranzünder mit Piezozündung ist nicht größer als die aufgesetzten Geräte und kann unabhängig davon draußen überall auch bei schwierigen Windverhältnissen eingesetzt werden. Insbesondere hat der Anzünder einen verstärkten Brenner, einen Aufsatz mit einem Rand, der das Bedienen erleichtert und das Herunterrutschen verhindert. Der Smokeranzünder hat zur Stabilisierung und Bedienung einen Griff, der bis auf die gleiche Bodenebene des Smokeranzünders geht. Dieser Griff hat am Ende einen ausgeformten Fuß, der als Zusatzauflage dient und den Anzünder beim Bedienen zu stabilisieren. Dieses Prinzip vereinfacht dem Bediener die Handhabung deutlich gegenüber der heutigen Vorgehensweise. Dementsprechend kann jeder Imker oder Holzkohle-Griller bequem die vorliegende Erfindung verwenden und benötigt keine anderen Anzündhilfen. Auch zum Anzünden von Shisha-Kohle kann dieses Verfahren angewandt werden

 

       

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilder: Start-up BW Elevator Pitch

 

Start-up BW Elevator Pitch, 09.03.18 Regional Cup Reutlingen | Smokeranzünder

 

 

 

 

Nur geeignete Geräte zum Aufsetzen und nur unter Aufsicht zum Anzünden benützen. Halten Sie zu Ihrer Sicherheit immer Löschmittel griffbereit.


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